Die iPhones 8 und 8 Plus sind die leistungsfähigsten Smartphones, die wir bisher testen konnten. Aber Leistung ist nicht alles. Was Apples neue Smartphones noch auszeichnet und welche Macken sie haben, verrät unser Test.

iPhone 8 und 8 Plus im Test: Apple-Handys auf Speed – SPIEGEL ONLINE – Netzwelt

image 1190683 860 poster 16x9 trjo 1190683 iPhone 8 und 8 Plus im Test: Apple Handys auf Speed   SPIEGEL ONLINE   NetzweltDie iPhones 8 und 8 Plus sind die leistungsfähigsten Smartphones, die wir bisher testen konnten. Aber Leistung ist nicht alles. Was Apples neue Smartphones noch auszeichnet und welche Macken sie haben, verrät unser Test.

Wenn man den Karton öffnet, könnte man denken: "Das ist doch ein iPhone 7." Ein Irrtum, der sich aufklärt, sobald man das iPhone 8 in die Hand nimmt. Denn dann merkt man, dass hier eben doch etwas anders ist. Statt des einteiligen Aluminiumgehäuses haben die neuen iPhones nur noch einen umlaufenden Rahmen aus Aluminium. Die Rückseite hingegen besteht aus Glas.

Das wiederum sei zwar besonders robust und werde von einer Stahlkonstruktion gestützt, verspricht Apple - aber es ist immer noch Glas, das brechen könnte, wenn es auf eine harte Oberfläche fällt. Mit einem Alu-Gehäuse wäre allerdings eine der wichtigsten Neuerungen des iPhone 8 nicht möglich gewesen, die drahtlose Ladefunktion. Durch das Metall könnten die dafür notwendigen elektromagnetischen Wellen nicht dringen.

Der Glasboden also macht das Aufladen nun einfacher als früher: Einfach das iPhone auf ein passendes Ladegerät legen, schon wird der Akku vollgepumpt. Eigene Ladegeräte hat Apple zwar nicht im Angebot, aber auf allen von uns getesteten Ladematten und Ladeschalen funktioniert das System problemlos, weil Apple den weit verbreiteten Qi-Standard unterstützt.

Im Gegensatz zur Ladetechnik bleibt die Akkulaufzeit gegenüber dem iPhone 7 unverändert. In der vergangenen Woche bin ich mit meinen Testgeräten immer gut über den Tag gekommen. Abends müssen aber auch das iPhone 8 und das größere 8 Plus geladen werden, damit sie den nächsten Tag durchhalten.

Nicht mehr Pixel, sondern schönere

Größe und Auflösung der Bildschirme hat sich gegenüber den Vormodellen nicht verändert. Genau wie das iPhone 7 hat das iPhone 8 ein 4,7-Zoll-Display mit 1334 x 750 Pixeln, bei den Plus-Modellen sind es 1920 x 1080 Pixel auf 5,5 Zoll. Und doch sehen die neuen Bildschirme anders und besser aus.

Den Unterschied macht die True-Tone-Technik, die Apple mit dem iPad Pro eingeführt hat. Sie passt die Farbigkeit des Bildschirms an das Umgebungslicht an, sodass Farben immer realistisch aussehen, weiß etwa immer weiß ist. Das automatische Regeln der Bildschirmhelligkeit funktionierte bei meinen Testgeräten allerdings nicht.

Mehr Bilder pro Sekunde

Auch bei den Hauptkameras ist die Auflösung gleich geblieben, sie beträgt wie beim Vorgängermodell 12 Megapixel. Unter dem Objektiv aber wurde alles ausgetauscht: neuer Fotochip, neuer Bildprozessor, neuer LED-Blitz, neue Software. In der Kombination soll das für schärfere Fotos, bessere Kontraste, gleichmäßiger ausgeleuchtete Motive und bessere Aufnahmen bei wenig Licht sorgen. Wie zuvor hat das iPhone 8 aber nur eine Kamera, während beim iPhone 8 Plus ein Zusammenspiel aus Weitwinkel- und Teleobjektiv für mehr fotografische Möglichkeiten sorgt.

Bei meinen Testaufnahmen mit dem iPhone 8 Plus ist mir, zumindest bei guter Beleuchtung, praktisch kaum ein Unterschied zu Schnappschüssen, die ich gleichzeitig mit dem iPhone 7 Plus gemacht habe, aufgefallen  Das neue Modell scheint nur schneller zu fokussieren und bei wenig Licht besser Bilder zustande zu bringen. Und dann gibt es noch einen Porträtlicht-Modus, in dem man die Beleuchtung eines Porträts nachträglich verändern kann. Eine nette Spielerei.

Quelle: iPhone 8 und 8 Plus im Test: Apple-Handys auf Speed - SPIEGEL ONLINE - Netzwelt

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.