Unsichtbare Ketten Der Missbrauch der Hypnose und anderer Trance-Techniken durch Kriminelle, Sekten und Geheimdienste Dr. Hans Ulrich Gresch, Klinischer Psychologe und Heilpraktiker für Psychotherapie Gresch: »Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung« ist eine kommunikative Strategie, die u. a. Hypnose, Drogen, sensorische Deprivation, soziale Isolation, Elektroschocks,

Unsichtbare Ketten Techniken durch Kriminelle, Sekten und Geheimdienste!

Unsichtbare Ketten Der Missbrauch der Hypnose und anderer Trance-Techniken durch Kriminelle, Sekten und Geheimdienste

Dr. Hans Ulrich Gresch, Klinischer Psychologe und Heilpraktiker für Psychotherapie Gresch:

»Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung«

Ist eine kommunikative Strategie, die u. a. Hypnose, Drogen, sensorische Deprivation, soziale Isolation, Elektroschocks, klassische, instrumentelle sowie aversive Konditionierung (Folter) miteinander verbindet. Das Ziel ist die Spaltung der Persönlichkeit und die nachfolgende Dressur der entstehenden Persönlichkeitsfragmente. Man könnte diese Methodik mit einem wissenschaftlichen Begriff auch als »Dissoziative Verhaltensmodifikation« bezeichnen.

 

Die Kontrolle über das Unbewusste. Das Wesen der Hypnose
Der amerikanische Hypnose-Experte John F. Kihlstrom z. B. definiert Hypnose als eine soziale Interaktion, in der eine Person, der Hypnotisand, den Suggestionen einer anderen Person, nämlich des Hypnotiseurs mit dem Ziel von Phantasieerfahrungen folgt, die Veränderungen der Gedanken und Handlungen einschließen. Unter den höchstgradig hypnotisierbaren Menschen seien diese Reaktionen mit einer subjektiven Gewissheit, die an Wahnsinn, und mit einer Erfahrung der Unfreiwilligkeit, die an Zwang grenzt, verbunden.

Der Arzt und Gerichtsgutachter Ludwig Mayer schreibt: „Die Hypnose ist ein Zustand gesteigerter Suggestibilität, der hervorgerufen wird, indem der hypnotisierende Arzt durch Suggestion in der zu hypnotisierenden Person bestimmte Vorstellungen erweckt. Unter Suggestionswirkungen in diesem Sinne versteht man die Beeinflussbarkeit psychischer und psychophysischer Vorgänge, die sich auf Grund von affektbetonten Vorstellungen im Unterbewusstsein abspielen und sich dann im Ablauf der Hypnose ohne Rücksicht auf den Willen oder Intellekt des Hypnotisanden
im Oberbewusstsein durchsetzen. 3 Diese Definitionen beziehen sich offensichtlich nicht auf die Selbsthypnose, da in dieser ja der Hypnotiseur und der Hypnotisand ein und dieselbe Person sind.

Da die Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung eine Form der Versklavung darstellt, spielt die Selbsthypnose in diesem Zusammenhang keine Rolle – mit einer Ausnahme, der suggerierten Selbsthypnose: Der Hypnotiseur gibt dem Hypnotisanden den Befehl, sich nach dem Aufwachen aus der Hypnose in bestimmten Situationen oder infolge bestimmter Reize selbst zu hypnotisieren bzw.
in Trance zu versinken. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob es sich in diesem Fall um eine echte Selbsthypnose handelt. Um die Sache aber nicht unnötig kompliziert zu machen, konzentriere in den folgenden grundsätzlichen Erläuterungen auf die Fremdhypnose.
Der Psychologe Ernest R. Hilgard beschreibt sieben grundlegende Merkmale des hypnotischen Zustands:

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