München - Bei WWE Hell in a Cell 2017 liefern sich Shane McMahon und Kevin Owens eine irre Stunt-Show. Ein finaler Sprung vom Sechs-Meter-Käfig endet unerwartet.

WWE Shane McMahon – Kevin Owens endet mit Schocker

WWE Hell in a Cell 2017: Shane McMahon – Kevin Owens endet mit Schocker

WWE-Käfigfight mit Schock-Ende

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WWE Hell in a Cell 2017 liefern sich Shane McMahon und Kevin Owens eine irre Stunt-Show. Ein finaler Sprung vom Sechs-Meter-Käfig endet unerwartet.

Ein Käfigduell sechs Meter über dem Boden, hochriskante Manöver und am Ende ein Schockeffekt: Shane McMahon und Kevin Owens hielten bei der Wrestling-Großveranstaltung WWE Hell in a Cell, was ihr Hauptkampf versprach.

Das als Hassduell inszenierte Match – gehypet unter anderem durch eine blutigen Attacke von Owens auf Shanes Vater, WWE-Boss Vince McMahon – hatte seine ersten Höhepunkte schon innerhalb des Käfigs: Owens flog durch einen Tisch, als seine Flugaktion “Cannonball” daneben ging, Shane packte dann seine Stunts aus: ein Flying Elbow und auch sein berühmtes “Coast to Coast”, bei dem er vom obersten Seil aus quer durch den Ring segelte und Owens eine Mülltonne ins Gesicht trat.

Owens befreite sich aus dem Cover, indem er seinen Fuß aufs Seil legte – wobei die Kommentatoren darauf hinwiesen, dass McMahon gemäß den Regeln des Matches eigentlich trotzdem hätte gewinnen müssen, der Ringrichter hätte falsch entschieden (SPORT1 erklärt: So funnktioniert die Showkampf-Liga WWE).

 

McMahon öffnete dann mit einem Bolzenschneider die Käfigtür und verlagerte den Kampf außerhalb der Stahlstruktur. Nachdem er McMahon mit einem Kopfstoß auf ein Kommentatorenpult niedergestreckt hatte, kletterte Owens auf den Käfig und deutete an, auf McMahon herunterzuspringen – traute sich dann aber doch nicht.

Tiefer Fall für Shane McMahon

Shane folgte Owens dann auf den Käfig, es kam zu einem Schlagabtausch sechs Meter über dem Boden, mit diversen Andeutungen, dass einer der beiden herunter oder durch das Dach fallen könnte.

Owens kletterte schließlich wieder herunter, wurde dabei aber von Shane abgefangen und stürzte aus halber Höhe durch einen Kommentatorentisch. McMahon kletterte dann wieder aufs Käfigdach und sprang auf Owens herab – als plötzlich Sami Zayn zur Stelle war und Owens aus dem Weg schob.

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Zayn, eigentlich seit Jahren der Erzfeind von Owens, legte Owens dann auf Shane und wies den Ringrichter an, bis drei zu zählen. Der bisherige Publikumsliebling legte also einen Heel-Turn, einen Wandel zum Bösewicht hin. Owens war damit der Sieger des Matches, McMahon wurde zum Ende der Show von Sanitätern versorgt und auf eine Trage gelegt.

Die weiteren Highlights:

Das erste Hell-in-a-Cell-Match gab es gleich zu Beginn: Die Tag Team Champions The New Day beschlossen ihre Langzeitfehde mit den Usos. Die beiden Teams blieben innerhalb des Käfigs – etwas Steigerungspotenzial musste ja bleiben -, reizten aber dort ihre Möglichkeiten aus: Stühle, Kendostäbe, Stahlketten und Posaunen (!) kamen zum Einsatz.

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Nachdem ihre ersten beiden Duelle schnell vorbei waren, gab es diesmal ein längeres Match zwischen Randy Orton und Rusev. Orton gewann es, nachdem Rusev seinem Spezialmanöver RKO zuerst auswich und beinahe seinen Accolade-Aufgabegriff ansetzte, Orton dann aber doch noch einen RKO durchzog.

 AJ Styles musste seinen US Title gegen Baron Corbin verteidigen – und auch gegen Tye Dillinger, der dem Match kurzfristig hinzugefügt wurde, weil er Corbin kürzlich besiegt hatte. Corbin beschwerte sich zunächst darüber, am Ende aber kam es ihm zupass: Er räumte Styles aus dem Weg, nachdem der mit dem Phenomenal Forearm gegen Dillinger vor dem Sieg stand, pinnte Dillinger selbst und sicherte sich den Titel.

Quelle: sport1

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