US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Beratern über die Optionen seines Landes im Nordkorea-Konflikt gesprochen. Trump sei von Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford sowie weiteren Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams über die Möglichkeiten unterrichtet worden, teilte das US-Präsidialamt mit.

Trump berät Optionen im Nordkorea-Konflikt

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen Beratern über die Optionen seines Landes im Nordkorea-Konflikt gesprochen. Trump sei von Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford sowie weiteren Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams über die Möglichkeiten unterrichtet worden, teilte das US-Präsidialamt mit. Es sei zum einen darum gegangen, wie auf die nordkoreanischen Aggressionen reagiert werden könne. Zum anderen sei auch diskutiert worden, wie die Regierung Nordkoreas davon abgehalten werden könne, die USA und seine Verbündeten mit Atomwaffen zu bedrohen.

Offenbar nahezu zeitgleich zu dem Treffen im Weißen Haus flogen laut US-Armee zwei Überschallflugzeuge des US-Militärs zusammen mit japanischen und südkoreanischen Fliegern ein Trainingsmanöver in der Nähe des Japanischen Meeres, dessen Anrainer Nord- und Südkorea sind. Es habe sich um strategische B1B-Langstreckenbomber sowie F-15-Jagdflugzeuge gehandelt.

Mit der Übung sei die «unerschütterliche Bündnistreue» der USA zum Erhalt von Sicherheit und Stabilität der Region demonstriert worden. Schon im September hatten die USA B1B-Bomber zu sogenannten Abschreckungsübungen nach Südkorea geschickt. Damals wurden Bombenabwürfe an der Grenze zu Nordkorea simuliert.

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Mit der Übung sei die «unerschütterliche Bündnistreue» der USA zum Erhalt von Sicherheit und Stabilität der Region demonstriert worden.

Weiterer Zwischenfall?

Gleichzeitig ist ein US-Kriegsschiff Insidern zufolge an Inseln im Südchinesischen Meer vorbeigefahren, die China für sich beansprucht. In der Nähe der Paracel-Inseln seien Manöver abgehalten worden, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen aus den USA. Die USA erkennen die Ansprüche der Volksrepublik dort nicht an.

Im nächsten Monat wird US-Präsident Trump erstmals nach Asien reisen und unter anderem China besuchen. Er drängt das Land dazu, eine stärkere Rolle im Atomkonflikt mit Nordkorea einzunehmen.
Über die Gebietsansprüche im Südchinesisches Meer sind sich die Staaten seit langem uneinig. In der Vergangenheit hat China stets US-Operationen in der Region kritisiert und erklärt, sie verstießen gegen die Souveränität Chinas und gefährdeten die Sicherheit. Neben China erheben auch Malaysia, Taiwan, Vietnam, die Philippinen und Brunei Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer.

Weltweites Hafenverbot
Unterdessen hat ein Sonderkomitee des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vier Schiffen ein weltweites Hafenverbot ausgesprochen. Ihnen wird vorgeworfen, Kohle aus Nordkorea transportiert zu haben. Ein Schiff soll auch Munition an Bord gehabt haben.

Nordkoreas Führung hat die Weltgemeinschaft mit neuen Atombomben- und mehreren Raketentests aufgeschreckt. Das Land arbeitet an atomwaffenfähigen Raketen, mit denen das US-Festland erreicht werden kann.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa/rts
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